Ex-Stylight-Chef Max-Josef Meier will archaischen Autobereich digitalisieren
“Ich habe mir angeschaut, welche Abonnements die Leute haben… das Auto kommt als nächstes”, sagte der deutsche Serienunternehmer Max-Josef Meier kürzlich in einem Podcast-Interview. “Kaufen, leasen, finanzieren hat sich seit Jahrzehnten nicht verändert.” Meier erkennt disruptive Möglichkeiten, wenn er archaische Modi entdeckt. Der bahnbrechende Gründer baute zuvor die globale Online-Modeplattform Stylight zu einem Kassenschlager auf, nachdem er sie in seiner Universitätswohnung gegründet hatte.
Jetzt überträgt Meier sein Fachwissen über den digitalen Handel auf einen anderen Verbraucherbereich, der in der technologischen Steinzeit feststeckt: den Autokauf. Als Mitbegründer und ehemaliger CEO des Abo-Start-ups Finn bringt Meier den Autokauf endlich aus den muffigen Hinterzimmern der Autohäuser in die Einfachheit des Smartphones.
Anstatt stressige Verhandlungen über Anzahlungen und Finanzierungen zu führen, bündelt Finn Versicherung, Wartung und Probefahrten auf Abruf in flexiblen App-basierten Monatsabonnements, die Luxus-BMWs und -Audis direkt zu Ihnen nach Hause liefern.
Auch wenn er nicht mehr täglich am Steuer sitzt, da Finn in neue Regionen vordringt, schreiben Branchenanalysten Meiers Gründungsvision und seiner frühen Führungsrolle die überfällige Modernisierung der Verbrauchererfahrung in Fahrzeugen zu. Von der Mode bis hin zu Autos – seine Erfolgsgeschichte bei der digitalen Befreiung langwieriger Offline-Erlebnisse treibt weiterhin branchenübergreifende Veränderungen voran.